TrekkingTour zum Inle-Lake

Inhalt:

  • Schlammschlacht
  • Rutschpartie
  • Dschungel-Camp
  • Dorfleben
  • Landschaftsgemälde

37.Tag

Für den Transfer vom Süd-Osten bis in die nördliche Region stand eine lange Busfahrt auf dem Plan.

Den Vormittag vor Reisebeginn nutzten wir erneut am Pool.

Dann startete die Odyssee von KinPun über Bago mit mehrstündigem Aufenthalt, bis hoch nach Kalaw . Insgesamt waren wir 15h unterwegs.

wundervoller Sonnenuntergang in Bago

Ein wenig Zeitvertreib bot die interessante und abwechslungsreiche Aussicht aus dem Fenster.

Leider ist die Infrastruktur in Myanmar nicht die Beste, vor allem was den Ausbau des Straßennetzes angeht.

mobile Tankstelle für den Reisebus

Der Expresshighway bietet noch den besten Reisekomfort – ähnlich der LKW-Spur auf deutschen Autobahnen.

Aufgrund der holprigen Fahrt kamen wir nicht wirklich zu ausreichend Schlaf.

Trotz eines enorm einschläferndem Hörspiel via Spotify.

 

38.Tag

Um 4:30Uhr in Kalaw angekommen, das übliche Spiel… Verhandlungen mit Taxifahrern.

Diesmal gab es nur die Möglichkeit mit Mopeds zur Unterkunft zu gelangen.

Interessante Fahrt mit samt unserem Gepäck.

Leider waren wir etwas zu früh an der Unterkunft, so verweilten wir in der schönen Gartenanlage und konnten uns diverser Hundekämpfe auf den Straßen ergötzen.

Erste Amtshandlung ein Nickerchen in der Unterkunft. Rustikale Villa – gar nicht so übel.

fröhliche Mönche bei der Arbeit

Danach ging es ab in die Stadt um uns bzgl. TrekkingTouren zu erkundigen.

freundliche Sprösslinge

Die Gelegenheit wurde genutzt um Geld zu beschaffen, gar nicht so einfach in Myanmar.

ATM´s gibt es nicht an jeder Ecke, die Banken nehmen oft nur USD oder Euro – so musste ich mit meinem Rest an Thai-Währung zu einer Hinterhof-Wechselstube.

Weiter in die größte Pagode der Umgebung mit einer wundervollen Höhle, geschmückt mit etlichen Buddha-Statuen.

Pagoden-Schauspiel

eine der Kammern in der Höhle

Und weiter zum örtlichen Markt – hier gab es allerlei zu entdecken.

Gewürze und gute Laune =)

Zum Abendessen ging es in ein nepalesisches Lokal.

Packen am Abend für die bevorstehenden zwei Tage auf den Beinen.

 

39.Tag

Über Nacht regnete es in Strömen, so waren wir uns nicht ganz sicher ob unsere Tour überhaupt stattfinden kann.

Um 8:30Uhr war der PickUp an der Unterkunft angesetzt – pünktlich hörte es auch auf zu regnen.

unser Guide Go`Te standesgemäß mit Chelsea-Trikot

Die 5er-Gruppe 2x Deutschland 1x Taiwan 1x China 1x Myanmar.

Dreamteam

jeder Morgen beginnt erstmal mit einer Zigarre

Weberei bei einer Zwischenrast

Für die zwei Tage mit jeweils ca. 18Km und „unruhigem“ Untergrund war ich anfangs etwas skeptisch ob die beiden Mädels dieses Abenteuer überstehen – sie sollten uns eines Besseren belehren =)

der Blick sagt alles =)

Von Beginn an ging es über Stock und Stein, Flüsse und unbefestigte Wege.

Flussüberquerung

Blutegel-Kontrolle

Dorfleben

Wir durchquerten diverse Äcker mit Chili & Ingwer, Reisfelder, Tomaten, Kürbisse und Kartoffeln zierten den Weg.

Botanik Leistungskurs: Ingwer-Knolle

Blutegel nach Flussüberquerungen und Spinnenkolonien in den Büschen waren nur ein paar Eindrücke, die ein Hauch von Dschungel-Camp aufkommen ließen.

Durch den Regen und Matsch glich es mehr einem Adventure-Urlaub.

Erfahungswerte – unbezahlbar

An einer besonders pikanten Passage fragte ich Andrea „Alles klar?“

Andreas Verderben =)

„Ich komm klar!“ war die Antwort – keine 5 Sekunden später landete sie elegant im Spagat auf einem Staubecken aus Erde.

Ich hab’s nicht so als Kampfrichter bei Bodenakrobatik, aber der Spagat war eine glatte 10 =)

Hinfallen – Krönchen richten – weitergehen.

wer nicht hören will muss waschen =)

Sollte nicht der letzte kunstvolle Sturz in der Gruppe sein.

es wurde nicht einfacher

Wir durchquerten einige kleinere Dörfer, machten eine Rast bei einer Bauernfamilie und wurden von unserem Verpflegungsbeauftragten sehr gut bekocht.

 

Mittagsrast und kräftige Küche

ein Bett im Kornfeld

Gut gestärkt mit Essen und Powernap ging es wieder rauf auf die Piste.

schöne Szenen auf der Wanderung

früh übt sich wer Roller fahren möchte

Die Landschaft war atemberaubend, trotz der Wolken. Gerade das machte den Reiz aus.

sattes Grün in der Regenzeit

Beim Endspurt Richtung erster Übernachtung ging es noch einmal in die Vollen.

ein Traum

Steinige und rutschige Wege, schlammige Passagen und wechselhaftes Wetter.

Kurz vor Ende bei einem kleineren Abstieg erwischte es auch meine Wenigkeit. Beim Abstieg zwischen steinigem Geröll bildete sich plötzlich eine massive Platte Blitzeis, welche mich zu einer „Blutgrätsche“ zwang. So räumte ich nicht nur mich, sondern auch unseren Guide ab.

Nichts passiert! Hinfallen – Zepter richten – mit Blättern die Hose kurz sauber machen und weiter gehts.

trotz Strapazen – gute Laune

Im Dorf und der Unterkunft angekommen wurden wir sehr herzlich von der Familie begrüßt.

unsere Gastfamilie

Wir verstauten unsere Sachen und pflegten uns mit einer Katzenwäsche – Untersuchung nach Blutegeln inklusive ein paar hatten die Wanderung mit überlebt.

Katzenwäsche

3-2-1: Schuhevergleich

Zum Abendessen wurden wir wieder reichhaltig nach burmesischer Tradition von unserem eigenen Koch verpflegt.

Ich setze mich zum Guide und unserem Koch in die Kochhütte. Nette Unterhaltungen und etwas burmesischer Rum taten ihr Übriges für eine interessante Konversation.

die SPA-Ecke

Den Abend vergnügten wir uns mit Rätselspielen.

Für mich stand noch der Versuch einer Betelnuss auf dem Plan – interessante Erfahrung.

Schmeckt wie Oma´s abgelaufenes Gewürzregal mit Tabak.

Von der berauschenden Wirkung habe ich nicht viel gespürt, die versprochene Potenzförderung blieb ebenfalls aus.

Betelnuss für Genießer

In der minimalistischen Unterkunft verbrachten wir dann die Nacht auf dem Boden mit Decken, spärlicher Deckenleuchte und tierischen Geräuschen um uns herum.

Schlaflager für eine Nacht

 

40.Tag

Früh am Morgen ging es raus aus den Federn – Katzenwäsche – rein in die nassen und wohlriechenden Schuhe & Socken.

Betelnuss-Challenge Tag II

Tolles Frühstück und ab auf den DirtTrack.

freundliches Lächeln zu jeder Tageszeit

Wieder ging es quer durch Felder und Wiesen, diesmal auch über Berge und entlang von geschotterten Straßen.

Transfer zwischen den Dörfern

Frühstückspause

Das Wetter klärte etwas auf und wir hatten auch die Möglichkeit durch die bergige Landschaft den InleLake aus der Ferne zu betrachten.

erste Blicke auf den See

Richtung Ziel verdichtete sich auch der Verkehr der verschiedenen Tourie-Gruppen.

auf einmal fuhr unser Gepäck an uns vorbei

Wir hatten noch mehrfach interessante Begegnungen mit der burmesischen Tierwelt.

Spinnen-Kleinstadt

Die letzte Passage forderte uns noch einmal alles ab. Stock Stein und Schlamm.

Heilige Bäume – Meditationsort für Mönche

Gegen Mittag hatten wir es dann geschafft, Tag 2 war überstanden.

kurze Rast – Go´Te diktierte das Tempo nach seinem Hunger =)

Zu Beginn der Tour war ich etwas skeptisch ob unsere asiatischen Begleiter die Strapazen durchstehen.

Andreas Schrecken auf jeder Toilette

Hut ab vor der Leistung – keine Schwächephase in zwei Tagen und immer gute Laune.

Endspurt Richtung InleLake

Wir wurden erneut mit burmesischer Küche bekocht und durften uns dann auf den InleLake freuen.

letzte tolle Verpflegung mit Liebe zubereitet

Mit dem Taxi-Boot ging es über den See zu unserem Resort.

typische Haltung auf Fotos =)

hält wohl sein Toupet fest =)

Überwältigendes Erlebnis – wir waren sprachlos. Hier lasse ich lieber Bilder sprechen.

Chameleon to go

erster „Einbeinfischer“ auf dem See

Für die Tage am See hatten wir uns eine etwas „gehobenere“ Unterkunft gegönnt, nach den Torturen auch eine gute Wahl.

FloatingGarden

Ich möchte nicht wissen was die Herrschaften an der Rezeption gedacht haben, als wir versifften Touries ankamen. =)

Anflug aufs Resort

Eingecheckt – und erstmal den hartnäckigen Schmutz entfernt.

Da ich leider etwas knapp bemessen an Klamotten war, startete ich einen Waschmarathon ohne HappyEnd.

Aber all das lest ihr im nächsten Bericht von „crumbs-to-go“ am InleLake =)

it never rains at InleLake – they said

Leistungsnachweis: =)

 

greets

„Indiana Jones“ Christian & „Lara Croft“ Andrea

 

Ein Gedanke zu „TrekkingTour zum Inle-Lake

  1. reinhold mosthaf

    hallo Christian
    von deinen Reiseberichten incl. den tollen Bildern bin ich begeistert verfolge sie schon wochenlang!
    war vor einigen jahren auch schon in Thailand auf einer trekking tour
    ich wünsche euch weiterhin auf eurer reise alles gute und viele grüsse aus erlenbach

    Antworten

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