Mandalay

Inhalt:

  • Busfahrt mit Hindernissen
  • Motorradtour rund um Mandalay
  • Sonnenuntergänge (endlich)
  • Bekanntschaften mit deutschen Wurzeln (2x)
  • Wundervolle Aussichten

Tag 48 – 50

Von Bagan stand die Weiterfahrt nach Mandalay auf dem Plan – mit dem Bus – ursprünglich wollten wir diese Tour mit einer Fähre über den Irrawaddy-River tätigen.

Da unser zeitlicher Puffer aufgebraucht war, blieb uns nur diese Variante.

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180km / 4h angekündigt

An Spannung und Ereignissen mangelte es auch bei dieser Busfahrt wieder nicht.

5h Fahrt bei 184km lässt auf die Verhältnisse der Straße schließen, diese Disziplin sollte olympisch werden! Gekonnt steuerte unser Fahrer in jedes Schlagloch, anscheinend gibt es Bonusmeilen für jedes getroffene Loch.

Nach ca. 2h Fahrt hatte dann auch das Material des Busses keine Motivation mehr durchzuhalten, so mussten wir mitten in der Stadt eine Stunde „Pause“ einlegen.

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Kein Fachkräftemangel – Pannenhilfe in Myanmar

Im Anschluss der Reparatur mussten wir natürlich die einstündige „Pause“ wieder aufholen – also mehr Schlaglöcher in weniger Zeit =)

Am Busbahnhof angekommen brachte uns der Pickup-Service zum Hotel, spannend mit welcher Drehzahl sich Fahrzeuge bewegen lassen.

Für die nächsten zwei Tage in und um Mandalay war eine Tagesausfahrt mit dem Motorrad geplant.

Zum Motorradverleih ging es zu Fuß – so lernt man auch die Stadt besser kennen.

Myanmar ist eines der ärmsten Länder der Welt, auf unserem Weg zum Verleih entlang der Bahnstrecke wurde einem dies noch einmal verdeutlicht.

  • Berge von Müll
  • Menschen, die im Müll nach brauchbaren Dingen suchen
  • Kinder die ohne Kleidung im Müll spielen
  • Unterkünfte aus Müll zusammen geschustert

Wirklich ein erschreckendes Bild, das einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Hier habe ich bewusst keine Bilder gemacht, ich möchte mich nicht an der Armut anderer Menschen ergötzen.

Trotz allem kamen einige neugierige Kinder, mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen, auf uns zu und versuchten mit uns zu sprechen.

Wie froh muss man sein, ein solch privilegiertes Leben wie unseres führen zu dürfen!

Noch etwas mitgenommen von den Szenen am Straßenrand kamen wir dann beim Verleih an.

Der Besitzer,ein Amerikaner, hat sich in Myanmar vor 8 Jahren niedergelassen.

Kleine, lustige Anekdote – seine Schwester lebt in Deutschland…

bei der Frage nach dem Wohnort war der Verlauf ungefähr wie folgt:

Er: Hm… the name of the city…. I can´t remember. It sounds like something Hitler said…

Er: Heil… Heil…Heil…

Ich: Heilbronn?

Er: Yeah! Fucking Heilbronn!

Falls jemand eine Melanie Schmidt aus Heilbronn kennt – ich soll Grüße ausrichten =)

Deal mit dem Motorrad abgeschlossen, ein paar Tipps eingeholt und los auf den Mandalay-Hill, Sonnenuntergang und Pagoden besichtigen.

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Mönche genießen den Ausblick: Mandalay Hill

Spannende Anfahrt quer durch die Rushhour von Mandalay. Aber hat sich allemal gelohnt.

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Abendlicher Ausblick über Mandalay

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Pagode auf dem Mandalay-Hill

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nächtlicher Ausblick auf Mandalay

Für den nächsten Tag planten wir eine Ausfahrt mit dem Motorrad rund um Mandalay, dort gibt es einiges zu sehen.

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Überfahrt Irrawaddy-Fluss: Robocop ist mit dabei =)

Knappe 2h dauerte die Fahrt nach Mingun quer durch Mandalay und weiter über den Irrawaddy-River.

Die Straßen ausserhalb der Stadt waren extrem versandet und staubig, Vorsicht war geboten – ich hatte ja kostbare Fracht an Bord =)

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Taxi Götz Mingun

Die Straße schlängelte sich entlang des Flusses, durch kleine Dörfer und Bauernhöfe.

Ankunft in Mingun und ab zum Sightseeing.

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Pahtodawagyi Pagode – gemauerter Berg I

Pahtodawagyi Pagode – gemauerter Berg II

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Botanikerin mit iPhone?

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Fritiertes Allerlei

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weiße Pagode

Anschließend die Straße wieder zurück Richtung Sagaing, für weitere tolle Eindrücke.

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Pagoden und Brücken – Aussicht Sagaing-Hill

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Sagaing-Hill: Tradition und Moderne

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Sanierung der wunderschönen Pagoden und Tempel

Glücksmoment: Eine Parade zog von Dorf zu Dorf, in traditioneller Tracht – gefolgt von einem Elefanten.

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Karnevall in Myanmar / hier fehlt: der Elefant

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Tanzeinlage

Hoch auf den Sagaing Hill und Aussicht genießen.

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Aussicht Sagaing-Hill

Für den Sonnenuntergang wählten wir Amarapura aus, hier steht die berühmte Holzbrücke ca. 1,2km lang. Wunderbare Kulisse für tolle Bilder im Abendrot.

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moderne Mönche

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Amarapura berühmte Holzbrücke

Dort wurden wir von einem Mönch angesprochen, seine Nichte lebt in Stuttgart – verrückt dieses Myanmar.

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Mönch mit schwäbischer Verwandtschaft

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warten auf den Moment

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Götterdämmerung Amarapura

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Amarapura U Bein Bridge

Abendessen und ab ins Bett.

Jubiläum: 50 Tage auf Tour

Unser Bus Richtung Süden an den Ngwe Saung Beach startet am Nachmittag, so blieb noch Zeit für weitere Spots in Mandalay.

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Militär mit Humor

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be sure to wear some monkey in your hair =)

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enjoy the silence

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Zuckerwatte gefällig?

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Der Schwabe spart wo er kann – kein Eintritt zahlen aber Bilder machen =)

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größtes Buch der Welt: unzählige Steintafeln in kleinen Pagoden

wundervoll – „biggest book“ Kuthodaw Pagode

Unter anderem das größte Buch der Welt und die berühmten Goldschläger.

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berühmte Goldschläger Myanmar: Knochenarbeit für Blattgold

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Verarbeitung von Blattgold zu Blättchen

Danach 12h quer durch Myanmar von Nord nach Süd – versprach wieder einiges an Schreibstoff =)

greets

Chris & Andrea

Warten auf den Bus Richtung Strand

 

2 Gedanken zu „Mandalay

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