Ngwe Saung Beach

Inhalt:

  • Backpack „Myanmar-Style“ verfeinert mit Sojasauce
  • Entspannte Tage am Strand
  • Shrimp-Fisher in Aktion
  • Kleine Wanderung zur Lovers-Island
  • Totgeglaubte Seeschlange

Tag 50 – 57

Den Weg von Mandalay Richtung Strand in Ngwe Saung legten wir erneut mit dem Bus zurück.

In Pathein mussten wir auf einen privaten Shuttle-Service umsteigen, hier war keine direkte Verbindung möglich.

Die bisher längste Fahrt stand auf dem Zettel, ca. 12h bei 19°C und holprigen Straßen – eine echte Bewährungsprobe für das Gemüt.

Erneut eine fragwürdige Auswahl an Unterhaltungsprogramm – wir haben dem Blockbuster den Titel „Schreihals“ gegeben.

Noch nie habe ich einen Film gesehen, in dem ein Schauspieler konstante 1,5h wie am Spieß seine Texte schreit.

Ich nehme an, der Film musste über mehrere Monate gedreht werden, der Hauptsponsor: Halspastillen.

Sollte nicht die einzige Zerreissprobe für die Nerven sein, in Pathein angekommen erwartete mich die nächste Überraschung.

Anscheinend transportiere einer der Fahrgäste seinen Jahresvorrat an Sojasauce im Stauraum. Leider undicht…

myanmar_mandalay_backpack

Backpack nach Art des Hauses

Hilft alles nichts, weiter mit dem Privatfahrer 1h durch bergige kleine Straßen mit Dörfern, alles andere als eine touristische Gegend.

myanmar_backpack_bus_sojasauce

See aus Sojasauce

In den Innenraum des Fahrzeug drangen immer wieder Wolken von feinstem Sojaduft – fantastisch, da bekommt man gleich Hunger.

myanmar_sojasauce_ngwesaung

Fahrt bei Nebel und Sojaduft

Kampf gegen die Sojasauce

Backpack-Rettung

Konstruktion zur Wäschetrocknung – man beachte den geschickten Einsatz der Klimaanlage =)

Am Resort angekommen entspannten wir die weiteren Tage gemütlich am Strand mit wunderbaren Sonnenuntergängen.

entspannte Aussichten vom Pool

Myanmar steckt noch in den Kinderschuhen was den Tourismus angeht, in dieser Ecke des Landes sind einige wenige Resorts am Strand entlang entstanden – das Dorf selbst blieb so gut wie unverändert.

Sonnenuntergang mit Blick auf die Poolanlage

Abendröte – wundervolle Eindrücke

der Himmel brennt

Beachsoccer

Fischerei bei Sonnenuntergang

Shrimp-Fischer bei der Arbeit

Warten auf den Fang: Fischer bei der Arbeit II

das ganze Dorf hilft mit: Shrimps-Catching

Beifang: Kugelfisch

ertragreicher Fang

An den Abenden probierten wir uns durch die wenigen Restaurants in dem beschaulichen Dorf, wunderbares vielfältiges Essen – in vielen OnlineBlogs bei der Recherche  im Vorfeld wurde das Essen in Myanmar moniert, wir konnten diese Kritik nicht nachvollziehen.

myanmar_ngwesaung

gutes Essen macht gute Laune =)

Zwischendurch eine Wanderung zur „Lovers-Island“. Eine Insel, welche bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist und eine schöne Aussicht auf die Umgebung bietet.

Lovers-Island

Eindrücke auf dem Weg zur Insel

der junge Mann und das Meer

Küstenfischer auf der Jagd

tierische Begegnungen

stille Beobachterin

Ausblick Viewpoint Lowers-Island

Kleiner Schockmoment: Zwischen den Felsspalten lag eine blau schwarz geringelte Schlange, in der Natur sind Signalfarben nie ein gutes Zeichen.

Auf den ersten Blick dachte ich das arme Tier ist in der Spalte verendet.

unheimliche Begegnung

Hilfe: es bewegt sich!

Bei der Kontrolle meiner Bilder bemerkte ich die langsamen Bewegungen von Bild zu Bild – da wurde mir ganz schön warm ums Herz =)

unschöne Statue – daneben eine Meerjungfrau =)

Rückfahrt ans Resort mit TÜV geprüftem Quad

Gegen Ende unseres Aufenthalts startete dann auch die Hauptsaison in Myanmar, zu spüren durch chinesische Touristengruppen.

Kleines Comedy-Highlight für mich… chinesischer Großverdiener zeigt was er hat, kauft am Strand bei Tageslicht einem fliegenden Händler seine größten Feuerwerkskörper ab und lässt sie direkt abbrennen – ich wiederhole… am Tag.

Danach entschied er sich für eine Quadfahrt , einen Ritt auf einem Pferd und zu guter Letzt wurde noch ein Hut aus Palmblätter gekauft.

In einer Stunde alles erledigt was es an Entertainment am Strand so gibt =)

myanmar_ngwesaung

Wer hat der hat – und zeigt es auch. Die fliegenden Händler fanden es gut.

letzter Abend am Strand – danke Myanmar

Klassiker: darf nicht fehlen

Für den Rückflug von Andrea und meine weitere Reise nach Vietnam mussten wir zurück in die ehemalige Hauptstadt Yangon / Rangun.

 

Erneute Bustour im Marvel-Comic-Stil:

Ironman mit Hundewelpen-Decken. Ein wunderbarer Kontrast.

Kuscheldecken mit Hundebabys

plüschige Knautschzone

So hatten wir noch einen Tag gemeinsam um unsere Erlebnisse sacken zu lassen.

Highlight am letzten Tag war das abendliche BBQ-Essen.

Zwei Gäste – 9 Kellner, trotzdem noch viel Raum für Prozessoptimierung.

Mittlerweile nimmt man sowas aber mit Humor =)

 

Fazit:

Eine atemberaubende Reiserfahrung – mit Höhen und Tiefen – mit allen Schikanen – hat Myanmar doch einen wunderbaren bleibenden Eindruck hinterlassen.

Besonders die Region am InleLake habe ich in mein Herz geschlossen, genauso wie meine Begleitung 🙂

Ich kann jedem nur empfehlen Myanmar in den nächsten ein bis zwei Jahren einen Besuch abzustatten, solange es noch in den meisten Ecken relativ
unberührt ist.

Bereits jetzt kann man an vielen Stellen diverse Baustellen für größere touristische Projekte erkennen.

Es ist schon beeindruckend wie freundlich die meisten Menschen trotz ihrer Armut und Missstände sind. Solche Erlebnisse halten einem immer wieder den Spiegel vor, da werden die eigenen Erstewelt-Probleme auf einmal völlig unscheinbar…

Danke für die schöne Zeit Myanmar – unvergesslich – unvergleichlich =)

Tat tar Myanmar

 

Andrea & Christian

 

 

 

 

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