Vietnam

Inhalt:

  • Wiedersehen mit Freunden aus der Heimat
  • Zugfahrt entlang der Küste
  • Regenschauer & Taifun
  • Quest Musikfestival in Hanoi
  • Traumstrände auf Phu Quoc

Reiseziele:

  • Saigon
  • Hoi An
  • Hue
  • Hanoi
  • Phu Quoc

31.10.2017-17.11.17 

Saigon

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging es weiter nach Vietnam.

Die gemeinsame und schöne Zeit in Myanmar, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen.

Freunde aus der Heimat waren ebenfalls zu Gast in Südostasien. Im Vorfeld hatte ich bereits mit Jasi, Isa und Max eine gemeinsame Route abgestimmt.

Wiedersehen mit Freunden: Jasi, Isa, Max und meine Wenigkeit

Natürlich muss man eine solche Gelegenheit nutzen, um gemeinsam ein paar Tage zu verbringen.

Gemütlicher Abend in der Skybar

So gab es ein freudiges Wiedersehen in Ho-Chi-Minh-City, auch bekannt als Saigon.

Nach herzlicher Begrüßung wurde der neuste Klatsch & Tratsch aus der Heimat berichtet, Erfahrungsberichte der Reise ausgetauscht und im Anschluss haben wir gemeinsam die Stadt erkundet.

Für den nächsten Tag stand bereits der Flug nach Da Nang auf dem Programm, von dort aus ging es direkt weiter in die wundervolle kleine Stadt der Laternen – Hoi An.

Frühstück in Saigon – kräftige Rindfleischbrühe mit Nudeln und „Garten“

 

Hoi An

Besuch in den belebten Straßen von Hoi An, gesäumt von Laternen und allerlei Ständen der ansässigen kleinen schmucken Läden.

Die drei Fragezeichen – was bestellen wir???

Frischetheke

Ein Teil der Straßen war wegen der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen bereits geflutet.

Überschwemmte Straßen in Hoi An – Jasi am falschen Ufer =)

Gemütlich durchstreiften wir am Abend die kleinen Gassen mit den wunderschönen Nachtmärkten und geschmückten Straßen. Ein traumhafter Anblick.

Wunderschöne Gebäude in den Straßen von Hoi An

Kunst und Malaerei

Die berühmten Laternen von Hoi An

Romantisches Shooting

Schwimmende Laternen für eine glückliche Zukunft

Kunstvolle Lampions

Papierkunst – gefaltet & geschnitten

Erfreuter Buddha

Für den Folgetag planten wir eine Radtour raus aus der Stadt, quer durch die ländliche Gegend rund um Hoi An.

Einheimische verarbeiten Bambus zu Gerüsten

Wie sich rausstellte eine äußerst gute Idee, um abseits der touristischen Ecken, mit den Einwohnern von Vietnam in Kontakt zu kommen.

Ohrenpflege in ländlicher Gegend

Früh übt sich wer im Haushalt mithelfen möchte

Traumhafte Kulisse

Schüchterne Blicke

Verpfelgungsstation

Der kultigste Opa in Vietnam?

Typische Szenerie

Kleine Tempel am Wegesrand

Neugierige Kids nach der Schule – sie hat ihn im Griff =)

Logistikunternehmen

Auf unserem Weg quer durch das Umland von Hoi An sahen wir kleine Dörfer und Reisfelder, in unterschiedlichster Form und Ausdehnung.

Oft unsere Weggefährten – Kühe auf freiem Huf

Erwähnenswert ist vor allem die Freundlichkeit der Menschen, die offensichtlich noch nicht sehr häufig mit Touristen in Kontakt gekommen sind.

Freundliche Gesichter auf dem Lande

An einer mächtigen Brücke sahen wir eine Bauersfrau, welche auf ihrem 30 Jahre alten Fahrrad versuchte, vollbepackt mit Waren, ihren Weg Richtung Markt fortzusetzen.

Herkules-Aufgabe: Oma mit überladenem Drahtesel

Das Fahrrad war hoffnungslos überladen und der Anstieg der Brücke zu viel für die betagte Dame.

Erlenbacher Gentlemen like, halfen wir der Frau ihr Fahrrad auf den höchsten Punkt der Brücke zu schieben.

Dort angekommen versuchte ich ihr zu erläutern, dass sie wohl ihre Bremsen für die Abfahrt benötigen würde und diese allem Anschein nach aus Gewichtsgründen entfernt wurden.

Sie kommt in Schwung… Belgischer-Kreisel

Natürlich verstand sie meine Bedenken nicht und lachte nur herzlich.

Freude oder Angst? Entscheidet selbst =)

Ich nehme an sie rollt heute noch ungebremst durch Vietnam =)

ADAC Erlenbach-Binswangen bei der Arbeit: Rettung eines Schuljungen (Kette vom Zahnrad)

Traumhafte Gegend mit kleinen Flüssen und Seen, gepaart mit Reisfeldern und wunderbarem Wetter. Besser hätte es nicht kommen können.

Ohne Worte

Nach einer Erfrischung am Straßenrand ging es immer weiter Richtung Hoi An.

 

Nach der Ankunft am Hotel entschieden wir uns für eine weitere Erfrischung im Pool und später für eine Massage, zur Beseitigung der körperlichen Beschwerden.

Entspannung bei der Massage – geschundene Knochen

 

Hué

Für den Transfer von Hoi An nach Hué wählten wir eine gängige Methode in Vietnam, die Eisenbahn.

3-2-1-Zunge raus! Warten auf den Zug.

Die atemberaubende Strecke entlang der Küste von Vietnam, ist eine der schönsten Bahnstrecken Südostasiens.

Wie eine Modelleisenbahn schlängelt sich der Zug durch den Küstenpfad.

Leider hatte der Zug 2h Verspätung und brachte somit unseren Tagesplan etwas durcheinander.

traumhafte Aussicht auf die Küste nach jeder Kurve

In Hué angekommen, erneute Erkundungstour zu Fuß quer durch die Barstraßen.

Uns begleiteten auf unserer Reise stetig die Vorboten eines Taifunes, somit regnete es an beiden Tagen wie aus „Kübel“n =) (Gruß an dieser Stelle an Thomy).

Plan für den Folgetag war ein Besuch der Imperial City – einst war Hue die Hauptstadt von Vietnam und beherbergt ebenfalls eine verbotene Stadt, analog ihrem großen Vorbild in Peking.

Kultur trotz Regen I

Es regnete in Strömen, so beschlossen wir nach 2h genug Kultur für den Tag erlebt zu haben.

Kultur trotz Regen II

Ein einstündiges Workout mit Instructor Isa füllte unsere Lücke bis zur Weitefahrt mit dem Zug in Richtung Hanoi.

Bei der Ankunft am Bahnhof wurde uns mitgeteilt, dass der Zug aufgrund des Taifuns und der gefluteten Straßen ausfällt.

Planänderungen sind ja in Asien nichts Ungewöhnliches – kurzerhand Umstieg auf Ersatzbusse.

Die Fahrt war eine wahrlich wackelige Angelegenheit, die Ausläufer des tropischen Sturms waren deutlich zu spüren.

 

Hanoi

6:00Uhr Ankunft in Hanoi – leider öffnete die Rezeption in unserem Hotel erst um 7:30Uhr, warum auch immer.

Follow me =)

Die Zeit überbrückten wir mit einem Spaziergang durch den OldDistrict, vorbei an kleinen Cafés und gesperrten Straßen, rund um den kleinen Hoam Kiem Lake.

Notes-Café

Bekanntschaft mit Studenten in Hanoi I

Nach dem CheckIn und schnellem Wellnessprogramm ging es weiter zu Fuß durch die Gassen von Hanoi.

Bekanntschaft mit Studenten in Hanoi II

An sich sind die Highlights in Hanoi die Stadt selbst.

Strammer Max =)

Das vermeidlich chaotische aber symphatische Leben, der turbulente Verkehr, die kleinen Geschichten, die man zu Fuß auf den Straßen erlebt, die Eindrücke für alle Geschmackssinne machen jeden Schritt zu einem Erlebnis.

Alltag auf den Straßen – gemeinsam handeln & speisen

Soziales Leben auf den Straßen in Hanoi

Die feine Dame von Welt lässt sich chauffieren.

Mobiler Textilverkauf

Propaganda-Straße Hanoi

OldTracks Hanoi: Leben an und auf den Gleisen.

Mein lieber Frau Gesangsverein – es klang wie Kunst =)

Für den nächsten Tag stand eine Tagestour zur berühmten Hao Ling Bay an. Komplettes Paket mit PickUp am Hotel und Verpflegung.

Erste Eindrücke der Halong Bay

3h Busfahrt bis zum Hafen im Nordosten von Vietnam – danach Umstieg auf ein Boot.

Die Fahrt durch die felsige Bucht kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, zwar hatte ich ähnliche Erlebnisse in Thailand oder China, aber hier hat es doch eine besondere Magie.

Viele Felsformationen haben ihre Geschichte und mit viel Phantasie sieht man auch die erläuterten Bildnisse wie Hahnenkampf und KingKong.

Erster Halt, eine der unzähligen Höhlen in Vietnam. Gewaltige Wände aus Tropfsteinen, Stalakmiten und Stalaktiten, erneut phantastische Gebilde.

Eindrucksvolle Höhle

Wer erkennt was?

Weitere Höhepunkte der Tour – Kayaking in einer von Felsen eingeschlossenen Bucht mit Zugang über das Meer und Aufstieg zum Aussichtspunkt für die berühmten Bilder.

Wie Spielzeuge: Ausblick vom Viewpoint Halong Bay

In die Ferne schweifen: Halong Bay

Nach Hanoi trennten sich dann wieder unsere Wege – für die tolle gemeinsame Zeit, die Erlebnisse mit euch und die Planung im Vorfeld noch ein herzliches Dankeschön in die Heimat.

Der Weg führte die anderen weiter nach Phu Quoc – ich entschied mich noch weiter in Hanoi zu bleiben, mich hatte die Stadt gefesselt.

Nach ein paar ruhigen Tagen entschloss ich mich für ein MusicFestival in Vietnam – verrückte Idee. Mir wurde im Hostel davon berichtet, also warum nicht.

Spannendes Match: vorsorglich im Pyjama

Gemeinsam mit meinen zwei Roommates Sarah und Shannen aus England und dem überdrehten Magic Mike aus Vietnam wurde noch das nötige Campingequipment für die 3 Tage zusammengesucht.

Sarah – Shannen – Jonathan – Chris: Hostelbuddies

Eine spannende Erfahrung, das Festival wurde von Briten organisiert. Musikalisch war für fast jeden Geschmack etwas dabei.

Etwa 1-2h außerhalb von Hanoi fand das Festival auf einem Campingareael an einem See statt. Sehr nette Location.

Fertig für das Festival: minimalistische Ausstattung

Von Techno über Jazz, Drum´n Base und lokaler Musik war alles geboten. Kaum ein Unterschied zu europäischen Festivals.

Nachts sind alle Katzen blau!

Das Quest-Festival hatte einen Hauch von Woodstock inne, es gab unzählige kreative Workshops und viele Künstler aus aller Welt veranschaulichten ihr Talent.

Nach den anstrengenden Tagen auf dem Festival war ein Zwischenstopp in Hanoi geplant, um dann weiter zur Insel Phu Quoc zu fliegen.

Einmal quer mit dem Flugzeug über Vietnam von Nord nach Süd.

Phu Quoc

 Ein paar Tage auf einer Insel mit traumhaften Stränden war genau das Richtige nach den anstrengenden letzten Tagen.

SecretBeach auf Phu Quoc – einfach genießen.

Das tolle 9 Station Hostel wurde mir im Vorfeld empfohlen, dies kann ich nur bestätigen.

Entspannung am Pool

Schnell wurden Kontakte geknüpft und sich für Rolltertouren und Besuche auf den Nachtmärkten verabredet.

Man beachte das Kuss-Manöwer im Hintergrund: kleine Freunde auf dem Nachtmarkt

In den folgenden Tagen erkundeten wir gemeinsam die Insel, mit ihren vielen versteckten Stränden und interessanten Ecken. Abseits des touristischen Südens ist auch hier für jeden Geschmack etwas dabei. Traumhafte Sonnenuntergänge inklusive.

Sonnenuntergang zum Abschied

Am letzten Abend feierten wir einen kleinen Abschied, man weiß nie wo man sich wieder auf der Welt begegnet.

 

Saigon

Da ich am Anfang der Vietnamreise nur einen kurzen Aufenthalt in Saigon hatte, plante ich erneut einen StopOver ein.

Haarschnitt am portablen Friseurladen

So besuchte ich noch das Kriegsmuseum, das von den Schrecken des Vietnamkriegs 1955-1975 berichtet. Völlig unzensiert und mit einem Bam-Effekt mitten ins Gesicht.

Unzählige Blindgänger von Bomben, Tretmienen und vor allem der Einsatz der Chemikalien wie z.B. „AgentOrange“ zeigen einem immer noch die hässliche Fratze des Krieges.

Ich werde nie verstehen wie Menschen zu so etwas fähig sind, noch heute leiden die Einheimischen unter den Nachwirkungen des Krieges.

Einem Krieg, der bewiesenermaßen auf einer Lüge basierte und unzähligen Menschen auf beiden Seiten das Leben gekostet hat.

Mit einem äußerst bedrückenden Gefühl verlies ich das Kriegsmuseum und machte mich auf den Weg zu etwas erfreulicheren Dingen, an meinem letzten Tag in Vietnam.

Ich war so erstaunt wie sie.

Ich besuchte noch die Nacht- und Foodmärkte, plante meine weiteren Schritte in Richtung Cambodia.

 

Greets

Christian

Grüße aus dem Ein-Mann-Sarg vom Festival: das kleinste Zelt der Welt.

          

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.