Neuseeland: die Südinsel

Inhalt:

  • Mir fehlen die Worte!
  • Freund zu Besuch
  • 3 Tage Costal Walk im Abel Tasman Nationalpark
  • Skydive und unglaubliche Aussichten
  • 134m Bungee & 109m Swing

02.04.2018 – 24.04.2018

Nach meiner städtischen schöpferischen Ruhephase in Wellington ging es per Flugzeug nach Christchurch auf die Südinsel – dort am Flughafen sammelte ich meinen guten Freund aus Deutschland auf.

Pünktliche Lieferung zu Ostern =)

Markus hatte sich seinen Weg nach Neuseeland gebahnt – 32h im Flugzeug. Verrückter Typ.

Geschenkpaket aus der Heimat: Osterhase, Wein, Büchsenwurst und Stammtisch-Outfit

Der Plan: gemeinsam die Südinsel von Neuseeland erleben und weiter in die Südsee – für ca. 5 Wochen ist er mein Reisebegleiter.

viel weiter weg geht nicht mehr: Erlenbach – Christchurch 18.600Km

Genug der Erklärungen… nun geht es weiter durch die Erlebniswelt Neuseeland.

Route auf der Südinsel

Neuseeland… mir gehen die Superlative aus!

Die meiste Zeit im Bus sitze ich einfach nur staunend auf meinem Sitz und genieße die Landschaft, welche an uns vorbeizieht… jede Ecke ein Augenschmaus.

Ob Meer, Fluss, See, Tal oder Gebirge… alles ist einfach atemberaubend schön. Hier auf der Südinsel noch einmal eine andere Liga.

Tolle Straßenkunst an verwaisten Gebäuden in Christchurch

Die ersten beiden Tage verbrachten wir in Christchurch – die Stadt wurde leider in der Vergangenheit von schweren Erdbeben heimgesucht. Dementsprechend sind die Hauptsehenswürdigkeiten eher trauriger Natur.

gestützte Kirche in Christchurch

Gestützte Gebäude und Denkmale für die 185 Opfer erinnern an die Tragödie 2011.

Stützen gegen den völligen Kollaps: Gebäude in Christchurch

Etwas mulmig fühlt sich es an durch die Straßen zu laufen…

 

Von Christchurch ging es für uns weiter nach Nelson und Kaiteriteri, wo wir uns mit meinem kanadischen Reisebuddy Jason verabredet hatten.

Jason habe ich auf der Nordinsel in Auckland kennen gelernt, gemeinsam haben wir einige Tage dort erlebt. Danach organisierte er sich ein Fahrzeug und ging auf eigene Faust auf Tour.

Robben auf dem Weg zum Abel Tasman Coast Walk

Der Plan für die nächsten Tage… der berühmte Abel Tasman Costal Walk.

Ein wunderschöner Nationalpark im Nordwesten der Südinsel.

Startschuss für den Abel Tasman Cost Track

Erste traumhafte Ausblicke

Etwas die Ausrüstung optimiert und Verpflegung besorgt.

Strandfeeling bei Ebbe

Drei Tage und zwei Nächte auf dem Wanderweg entlang der Küste – bewaffnet mit einem Zelt und 10Kg Gepäck.

Ausgewogene kalte Mahlzeit – Irish Stew und Feuertopf

Was gibt es schöneres als am Strand zu campen, früh am Morgen das Zelt öffnen… der Sonne und dem Meer entgegenblicken.

Zelt steht!

Sonnenaufgang aus dem Zelt

Sonnenaufgang vor dem Zelt

Da zerfließt selbst ein kühles Ingenieursherz wie Wachs =)

Der Track führte uns entlang von traumhaften Buchten, kleinen knackigen Aufstiegen zu Aussichtspunkten und ruhigen abgelegen Stränden.

Hängebrücke im Abel Tasman Nationalpark

Flusslauf Richtung Meer

Nach unserem gemeinsamen Abenteuer war es dann leider Zeit Abschied zu nehmen. Jason führte es weiter Richtung Norden, Markus und meine Wenigkeit folgten der KiwiRoute in Richtung Süden.

Aussicht auf eine Bucht im Abel Tasman Nationalpark

Am Ende der Teilstrecke: 3Tage und ca. 50km

Thanks Jason for a great time with you! =)

 

Weiter ging es mit dem Kiwi-Bus entlang der Westküste Richtung Süden. Halt machten wir in einem beschaulichen Örtchen namens Westport.

Schroffe Westküste

Leider war uns das Wetter am Anfang nicht wohl gesonnen, so war es anfangs schwer geeignete Aktivitäten zu finden. Wir beschränkten uns auf kleinere Wanderungen und abendliche Ausflüge in die ausgeprägte Barkultur von Neuseeland.

Was eine Aussicht!

Abwechslung boten kleinere Beschäftigungstherapien wie die Herstellung von Schmuck in einer Werkstatt, ausruhen und entspannen in Yakuzi oder Kartenspielen mit Bestrafungen.

Eine Runde Paintball im Dschungel sorgte für Spaß und einige blaue Flecken =)

Mt. Cook aus der Ferne

Entlang der Route machten wir halt an den faszinierenden Pancake-Rocks und hatten Gelegenheit uns die Beine bei atemberaubenden Wanderungen entlang der Küste zu vertreten.

Pancake-Rocks an der Westküste

Es ist schon erstaunlich was die Natur zu bieten hat, so vielseitig, gewaltig und wunderschön. Mir gehen wirklich die Superlative aus – es lohnt sich einfach sich selbst davon zu überzeugen =)

Spieglein Spieglein an der Wand….

Skydive beim Franz-Josef-Gletscher 70 Sekunden freier Fall und gefühlte -30°C

Flying Markus in Aktion

Unser großes Ziel auf der südlichen Insel war Queenstown. Bekannt als Hochburg für Aktivitäten: Bungee, riesige Schaukeln über Canyons – Swings genannt, Downhill Mountainbiking, Wandertouren, Ski fahren etc.

Winkel einstellen und Ziel ablesen

Die Fahrt Richtung Queenstown alleine schon war die Vorfreude wert, entlang an Gebirgszügen und blauen Seen wie man sie eigentlich nur von Postkarten kennt.

Werbung für den Stammtisch =)

Für etwas Abwechslung sorgte eine Tagesausfahrt nach Milford Sound – einem Fjord an der Westküste. Den Spitznamen „das 8 Naturweltwunder“ trägt diese Ecke von Neuseeland meiner Meinung nach völlig zurecht.

Auf dem Weg nach Milford Sound

Passstraßen führten uns durch Täler und Gebirgsketten. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt… Schnee bedeckte Gebirgszüge gepaart mit Regenwälder… Wo gibt es sowas sonst auf dieser Erde?

Atemberaubend trotz schlechtem Wetter: Milford Sound

Etwas schattig um die Nase: Milford Sound

Markus beim Canyon Swing

Meine Wenigkeit beim Canyon Swing

The Nevis: 134m Bungee-Jump

Video Canyon Swing:

 

Video The Nevis Bungee:

 

Nach erlebnisreichen Tagen in Queenstown führte uns die Route zurück in Richtung Christchurch über den Lake Tekapo.

Downhill Mountain Biking in Queenstown – unbeschreiblich.

Auch diese Region ist unfassbar schön, ich komme aus der Schwärmerei einfach nicht mehr heraus.

Schnappschuss aus dem Cockpit unseres stählernen Pferdes

So langsam machte sich auch der Wintereinbruch in Neuseeland bemerkbar. Zu später Stunde konnte das Thermometer auch in den Minusbereich abfallen.

Wie eine Postkarte…

einer der zahlreichen Seen auf unserer Route

Mittlerweile stand schon die letzte Etappe in Neuseeland auf dem Zettel. Von Lake Tekapo aus ging es zurück nach Christchurch um unseren Rundkurs zu beenden.

Rentnerbank bei der Sternwarte – Lake Tekapo

Gruppenbild auf der letzten Etappe

Tolle Truppe: 2x Canada 2x Germany 1x Australia

In Christchurch organisierten wir noch einige Notwendigkeiten für unsere weitere Reise ins südpazifische Paradies Fiji.

Sonnencreme, Moskitospray und antiseptische Wassertabletten gehören da in jeden Rucksack.

Leider hat auch die schönste Zeit ein Ende und so werde ich Neuseeland mit allen Menschen und Erlebnissen in bester Erinnerung behalten.

Sweet as!

Vielen Dank und definitiv auf Wiedersehen!

Markus & Christian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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