Hawaii / USA

Inhalt:

  • Schwierige Ankunft
  • Hostel-Gemeinschaft „LaFamilia“
  • Beer-Pong & Nachtleben
  • Tagesausflüge „rent a car“
  • Surfversuche

19.05.18 – 26.05.18

 

Welcome to the Aloah State!

Das Lebensgefühl der südpazifischen Inselwelten geht weiter – diesmal auf Hawaii. Zugegeben stand Hawaii nicht auf meinem Zettel, die Verbindungen aus dem südpazifischen Raum Richtung Südamerika ließen aber zu wünschen übrig.

Aber wie könnte man sich über einen StopOver auf Hawaii beschweren?

Der Duke: berühmteste Persönlichkeit des Surfsports

Vor 3 Jahren hatte ich bereits das Vergnügen ein Abstecher auf diese wunderschönen vulkanischen Inseln zu machen, so wusste ich im Vorfeld bereits was mich erwartet.

Anscheinend verfolgen mich Naturkatastrophen, oder ich folge ihnen… alles eine Frage des Standpunkts.

In Vietnam spürte ich bereits die Auswirkungen von tropischen Wirbelstürmen, auf Bali machte der Mt. Augung auf sich aufmerksam, in Fiji wackelte die Erde….

Und hier auf Hawaii? Natürlich ein Vulkan… wenigstens nicht auf der Hauptinsel Oahu.

Großartig Pläne für meinen Aufenthalt hatte ich mir nicht gemacht, es gibt dort einiges zu tun und zu sehen. Leider gehört Hawaii nicht unbedingt zu einem günstigen Reiseziel und um den strapazierten Geldbeutel etwas zu schonen entschied ich mich eher für Strand & Surfen.

Da ich etwas spät in Hawaii ankam, waren die Shuttle-Busse zu den Unterkünften leider bereits im Feierabend. Also blieben nur die Linienbusse oder eben teure Taxis.

Keine Termine und Zeit, also Geld sparen und mit den Linienbussen die ca. 20km Richtung Waikiki-Beach überwinden.

Nachdem ich den richtigen Bus ausfindig gemacht hatte gab es bereits das erste Problem… es gibt kein Wechselgeld. Die Fahrt kostet 3$ 50Cent – meine Notfallreserven in U$D beschränken sich auf 20$ Scheine – kein guter Deal. Nach langem hin und her fand ich noch einen 5$-Schein um meine erste Fahrt zu bezahlen. Nach knappen 15Km hieß es dann umsteigen – in welchen Bus? Gute Frage, der Busfahrer war wenig motiviert mir weiterzuhelfen also stand ich gegen 1Uhr mitten in Honolulu ohne Kleingeld mit meinen 17Kg Gepäck auf dem Rücken. Die Bushaltestelle war von einigen Obdachlosen eingenommen – so beschloss ich mein Glück mit Wechselgeld und einer weiteren Haltestelle an einer Hauptstraße zu suchen. Ausgeschrieben Fahrpläne – Fehlanzeige.

Sollte der neue Leitspruch der US-Regierung werden „One Love“

Also ab in eine Tankstelle und etwas den Proviant aufgestockt, Wechselgeld und nötige Informationen bzgl. Busfahrpläne eingeholt.

Im nächsten Bus war die freundliche Fahrerin dann etwas aufgeschlossener und ließ mich direkt neben meinem Hostel aussteigen – nach 2h war die Odyssee dann endlich vorbei.

Was ein Start =)

endlich… ein wackeliges Bett

 

Nach Ausgleich meines Schlafdefizit ging es dann zum Frühstück. Erstmal neue Bekanntschaften schließen.

Schnell fanden sich einige Gesprächsthemen und erste Kontakte wurden geknüpft.

Waikiki Beach

Über die folgenden Tage kristallisierte sich eine illustrere Runde aus allen Herren Ländern heraus.

Australien – Neuseeland – USA – Mexico – Grönland – Canada – Argentinien – Uruguay – Niederlande

An Vielfältigkeit kaum zu übertreffen, die Chemie stimmte auf Anhieb.

LaFamilia =)

Gemeinsam ging es mit Mietwagen auf Erkundungstour über Oahu.

Auf dem Programm standen die berühmte Dole-Farm, mit ihren riesigen Ananasfeldern und Merchandising-Artikeln eine Attraktion für Touristen.

Eine Ananas wächst nicht im Regal.

Natürlich auch den berühmten Turtle-Beach, an dem sich Touristen um Schildkröten scharen, welche in einem abgesteckten Bereich am Strand liegen.

Turtle Beach – massiver Meeresbewohner

Weiter Richtung North Shore, die berühmten Shrimp-Trucks ausprobieren und an diversen Felsen verrückte Sprünge aus 12m ins kühle Nass wagen.

Besuch in Pearl Harbour.

Das Nachtleben darf natürlich nicht fehlen – hier gibt es am berühmten Waikiki-Beach eine große Auswahl. Legendäre Karaoke-Abende gepaart mit gemütlicher AfterHour an den wundervollen Stränden von Hawaii ließen keine Wünsche offen.

Scheint genug Geld zu haben: Knöllchensammlung auf Hawaii

Auch weitere Surfversuche standen auf dem Zettel – aufgrund meiner amateurhaften Ausführung gehe ich jedoch nicht näher auf dieses Erlebnis ein =)

Die meisten dieser Attraktion hatte ich bereits vor einigen Jahren erleben dürfen, aber mit dieser Truppe war trotzdem wieder ein einmaliges Erlebnis.

Mietwagen-Tour Oahu

Leider hieß es dann für mich Abschied nehmen, mein Weg führte mich weiter nach Panama.

Auch an dieser Stelle wieder ein herzliches Danke schön an die wunderbaren Menschen und die unvergesslichen Erlebnisse.

Und ich weiß das einige meiner Gefährten versuchen Deutsch zu lernen – mit diesem kleinen Artikel habt ihr hoffentlich gutes Schulungsmaterial =)

für alle die nach Hawaii reisen möchte kann ich folgende Website empfehlen:

http://www.unrealhawaii.com

Hier finden sich alle Tipps & Geheimtipps von Wanderungen bis Nachtleben.

 

hang loose and greetings to the Beachside Crew Oahu aka „LaFamilia“ 2018

hopefully see you 2019

Christian

Auf nach Panama…

 

 

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