Panama

Inhalt:

  • Wiedersehen nach 4 Jahren
  • Tagesausflug
  • Angina-Welle
  • Stadterkundung
  • Nachtleben

26.05.18 – 02.06.18

 

Oh wie schön ist Panama!

 

Wer kennt es nicht? Das berühmte Kinderbuch (1978) von Janosch – auch mir kam es vor wie eine „Traumstunde“.

Als Kind liest man ein solches Buch mit großen Augen und offenem Mund und stellt sich vor wie es wohl in Panama sein wird…

Im Kinderbuch landen die beiden Abenteurer wieder in ihrer alten Heimat und glauben in Panama zu sein, so ähnlich wird es mir wohl auch bald ergehen – der Countdown für den Rückflug ist in spürbare Nähe gerückt.

Eines meiner Ziele auf der Weltreise: den Panamakanal überqueren

Geplant war der Länge nach, leider wurde es nur quer =)

Schon beim Landeanflug auf Panama-City konnte man den Eingang des Kanals sehen, jede Menge Schiffe parkten in der: Achtung Wortspiel „Haltebucht“ =)

Anfahrt Panama-City

Spannend sieht die Welt von oben aus, alles wirkt eher wie eine Spielzeuglandschaft.

Premiere für mich in Panama…. das erste Mal konnte die Maschine beim ersten Landeanflug nicht sicher aufsetzen, es war extrem windig… also startete der Pilot durch und versuchte sein Glück aufs Neue.

Kein Problem, hier gibt es ja einiges zu sehen… so nimmt man die Ehrenrunde gerne mit.

An jeder Ecke: Panama-Hüte

Nachdem die Landung geglückt war ging es per UBER nach Casco Viejo – früher die Altstadt von Panama City – zwischenzeitlich eine runtergekommene Gegend – hat sich hier in den letzten Jahren sehr viel getan. Die Häuser und Geschäfte wurden restauriert und das gesamte Gebiet für den Tourismus erschlossen.

Bunter Bus für den Intercity-Verkehr

Vor 4 Jahren hatte ich bei einer Reise Ludi kennen gelernt. Über die Jahre hielten wir Kontakt per Facebook und WApp. Sie arbeitet für die Vereinten Nationen in Panama und kommt ursprünglich aus Brasilien. Auch eine Zeit lang hat sie in Deutschland gelebt, so waren die Unterhaltungen und Stadtführungen in einem bunten Mix aus Deutsch – Spanisch – Englisch eine echte Bereicherung.

Kulinarisch hat Panama-City einiges zu bieten

Sie verfolgte meinen Blog und meldetete sich per WApp ich sollte doch einen Abstecher in Panama machen – also warum nicht =)

Leider hatte ich bereits bei Ankunft Halsschmerzen… für mich bedeutet das immer „Angina-Gefahr“. Noch gar nicht lange her in Tasmanien nutzte ich meine Reserve an Antibiotika.

Cerveza und Ceviche (roher Fisch denaturierter mit Zitronensaft – Nationalgericht Peru)

Nach zwei Tagen hatte es mich dann auch richtig erwischt. Die medizinische Versorgung ist leider nicht die Beste… so musste ich mit Schmerzmitteln gegen die unliebsame Krankheit angehen.

Wenigstens konnten wir die ersten beiden Tage für einen Ausflug zum Panama-Kanal und dem Fort Lorenzo nutzen.

Auch ein Kurztrip nach Portobelo war noch drin, bevor mich dann die Angina mehr oder minder ans Bett fesselte.

Streetart & Werbung in einem

Szenerie an der nördlichen Küste von Panama

So.… genug gejammert – kein Mitleid, auf meiner ganzen Reise sollte es dann auch bei den zwei Ausfällen mit Angina bleiben.

Fort bei Portobelo

Per Auto quer von Süden nach Norden auf die andere Seite oder vom Pacific Ocean zur karibischen See – mit diversen Stopps entlang des Panama-Kanals.

Deutliche Änderung des Wasserbildes auf der karibischen Seite

Wie oben erwähnt ein Kindheitstraum – so setzten wir mit der Fähre über und ich hatte die Möglichkeit einige riesige Containerschiffe beim Durchqueren zu beobachten.

Starke Regenfälle führten zeitweise zu Überschwemmungen

Es sind schon andere Dimensionen, selbst die Schiffe in Hamburg wirken eher zierlich gegen diese Kolosse.

Massive Transportmittel: Containerschiff auf dem Panama-Kanal

Am Abend ging es dann mit der Nachbarschaft meiner AirBNB Wohnung auch auf Tour – natürlich ohne Alkohol und mit angezogener Handbremse. Kann man auch mal machen.

Die Skyline aus der Ferne

Spannend ist das Nachtprogramm in Panama auf alle Fälle – Clubs und Bars reihen sich aneinander und bei den warmen Temperaturen macht es auch Spaß einfach im freien zu sitzen und Erfahrungen auszutauschen.

Begegnungen auf der Straße in Panama-City

Zu Fuß erkundete ich dann noch die Altstadt von Panama-City.

Unverhofft kommt oft: Panama-Rap mit Pyrotechnik

Wie ich später erfuhr ist Panama-City wahrlich ein gefährliches Pflaster, wer die WM verfolgt hat konnte evtl. die Geschichte eines Nationalspielers sehen, welcher vor der WM auf offener Straße in Panama-City erschossen wurde.

Parkanlagen in Panama-City

Nun kann ich es ja sagen, es ging ja alles gut… in dieser Ecke war ich unwissentlich zu Fuß ebenfalls unterwegs.

Unbekümmerte Kids beim Wasserspiel

Unrühmlich für eine tolle Stadt, aber ich denke so etwas gibt es leider sehr häufig in armen Ländern.

Streetart „Tortuga“

Pläne hatte ich mir für Panama eigentlich kaum gemacht, hatte ich doch mit Ludi einen vorzüglichen Guide – sie konnte mir Tipps geben und war am Wochenende auch ein wunderbarer Fahrer zu den Sehenswürdigkeiten.

 

An dieser Stelle noch ein großes Danke schön für die tolle Zeit in Panama!

Chris & Ludi

Grüße nach Panama-City =)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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