Koh Phi Phi

8.Tag

Am siebten Tag schuf Gott den freundlichen all-inklusive-Transfer von Koh Yao Yai nach Koh Phi Phi.

Wie im letzten Bericht erwähnt ging es nach einem ausgiebigen Frühstück für mich weiter nach Koh Phi Phi.

Leider ist aktuell Nebensaison und somit die Fährenverbindung auch nicht auf vollen Touren. Bedeutet in meinem Fall kein Speedboat von Koh Yao Yai nach Koh Phi Phi sondern ein Umweg über Phuket.

Quer über Yao Yai in den Süden zum Pier ging es mit einem überteuerten privaten ShuttleService – ja, es war der selbe Herr der mir den Transport ans Resort ermöglichte.

Leider immer noch Monopolstellung.

Auf der Fahrt einen netten Ungarn kennengelernt, arbeitet bei einer Softwarefirma spezialisiert auf Rezeptionssoftware.

Nach ein paar ausführlichen Gesprächen auf der Shuttlefahrt hat er mir ein paar nette Adressen in Südamerika empfohlen, da geht es wohl extrem um das Thema „Selbstreflexion“ durch „Bewusstseinserweiterung“. Darf sich jetzt jeder selbst informieren was gemeint ist 🙂

Ab mit dem Speedboat Richtung Phuket – Harrrrr. Schon wieder dieses Freibeutergefühl.

Der Captain hatte sichtlich Spass und preschte durch die Wellen, gefiel ein paar Fahrgästen nicht – quittiert wurde dies mit dem Abfüllen von einigen „Spucktüten“.

Nach 1,5h Fahrt angekommen erwarteten mich bereits geschäftstüchtige Taxifahrer. Bis zum anderen Pier Richtung Phi Phi sinds nur 1,5km – mit ca. 20Kg Gepäck kein Ding für einen sportlichen Mittdreißiger.

Backpack-Spiegelung

Amüsant fand ich auch die Preisbildung der Taxifahrer…

50baht!

No thanks, I will walk.

40baht!

No thanks, I will walk.

30baht!

No thanks, I will walk.

Ok – for free!

Trotz diesem wunderbaren Angebot bin ich dann gelaufen, wegen der Sicherheit.

Vielleicht erklärt mir jemand mit BWL Studium dieses Verhalten.

Auf dem Weg auch noch den berühmten Coconut-Man kennen gelernt.

Am Pier angekommen ab Richtung Koh Phi Phi. Wetter heiter bis wolkig – somit leichter Seegang. Auch hier wurde es für einige Fahrgäste zu viel und ein leicht süsslicher Duft verbreitete sich auf dem Kutter.

Fruitshake & Backpack

Ankunft Koh Phi Phi – und ich muss sagen, es hat mir am Anfang gar nicht gefallen.

Eine Schwadron an Touries, die sich bereits auf dem Boot fast um das Gepäck prügelten, dräntge Richtung „Innenstadt“.

Tourie-Trouble

Aber dann kamen auch die wunderschönen Seiten zum Vorschein.

Sunset Koh Phi Phi

Zu meinem Guesthouse ging es quer durch die kleinen Gassen, gesäumt von Tauchschulen, Souvenirshops, Restaurants und Massageläden.

Angekommen und erst einmal einquartiert. Preis/Leistung war hier nicht gerade die Beste.

spartanisches Zimmer

Fußpflege bei Dr. Fisch

Ein wenig Orientierung im Umfeld geschaffen und kurzes Nickerchen.

Am Abend ging es zum Treffen mit Familie Tinder. Gemütliches Abendessen und ab Richtung Bars.

Um 0Uhr war Svenjas Geburtstag, 23 wenn ich mich recht erinnere 🙂

Wie kreativ Menschen bei Trinkspielen sind, unfassbar. Kurzerhand wurde Jenga zum Spiel des Urlaubs auf Koh Phi Phi erklärt.

faszinierendes Jenga

Schöne Feuershow direkt am Strand, Cocktail und nette Gesellschaft – Herz was willst du mehr.

Feuershow @ Carlitos

Der Abend wurde dann gemütlich in diversen Bars zum Abschluss gebracht.

Strandparty

Ein ehrenloser Abend!

9.Tag

Der Folgetag kann eigentlich sehr komprimiert zusammengefasst werden.

Etwas angeschlagen vom Vortag gönnten wir uns einen Strandtag im Resort von Familie Tinder, der Geldadel hatte sich in eine dekadente Residenz mit Privatstrand eingemietet.

it´s a wonderful live

Entspannen am Strand und ab auf die Piste… eigentlich wollten wir ja etwas „ruhiger machen“.

Leider kamen uns zwei wunderbare Läden in die Quere. Skybar und LiveCoverBand taten ihr übriges für ausgelassene Stimmung.

Ein ehrenloser Abend.

Mr. Pizza am Abend

Es wurde richtig dunkel und es wurde Morgen

 

10.Tag

An diesem Tag war erstmal ausschlafen angesagt. Wegen der Sicherheit!

Danach das Drypack gepackt und auf zum LongBeach-Trial Richtung Familie Tinder.

Begegnung der dritten Art

Wow ein Pfau

 

Plan für den heutigen Tag: ViewPoint und Sonnenuntergang anschauen. Ein wirklich sehenswertes Naturschauspiel.

Viewpoint Koh Phi Phi

Nach gefühlten 2h Fußmarsch am Viewpoint angekommen – es hat sich definitiv gelohnt.

Wundervoller Sonnenuntergang mit atemberaubender Aussicht.

Sunset @ Viewpoint

Sunset @Viewpoint II

Abstieg Richtung Innenstadt – gemütlicher Abend mit leichter Eskalation.

Jenga Champions League

Ein ehrenloser Abend!

 

11.Tag

Im Vorfeld hatten wir uns für eine Tagestour mit dem Longboat angemeldet.

Taxiboat

Quer durch die Andaman-Gewässer ging es zu verschiedenen Schnorchelspots und Strandabschnitten bis zur berühmten Maya-Bay (the Beach).

Captain Jack Sparrow

Wellengang und leichter Kater – es gibt bessere Kombinationen.

Nun ist mir auch bekannt woher der Ausdruck „feed the fishes“ kommt. Ich blieb zum Glück verschont.

Höhlenkunst

Empfehlenswerter Tagesausflug für 400baht ca. 10€ eine wunderbare Sache inklusive Sonnenbrand =)

Longboat-Ausfahrt

Auf der Rückfahrt von Maya-Bay an den Pier von Koh Phi Phi wurden wir erstmal ordentlich durchgeschüttelt. Mittlerweile war es doch ein für Landratten stattlicher Wellengang.

Maya-Beach

Unser thailändischer Kapitän verzog jedoch keine Miene und rauchte gemütlich seine Zigaretten. Parallel fischte er noch mit einer Leine… Multitasking at it´s best.

lonely captain

Das gesamte Boot mit ca. 12 Personen war sichtlich erleichtert als wir am Hafen angekommen sind.

Wenn ich gewusst hätte was mich am nächsten Tag auf der Fähre Richtung Koh Lanta erwartet, ich wäre wohl noch einen Tag geblieben.

Gemeinsam gings noch einmal zum Shopping und zum Abendessen – bevor dann leider die Verabschiedung anstand.

An dieser Stelle ein herzliches Danke schön an euch beide für eine wundervolle Zeit mit feucht fröhlichen und unterhaltsamen Abenden. Ich werde die Zeit immer in äusserst guter Erinnerung behalten.

Wie würde ich euch beschreiben…

ehrenlos & trinkfest, kann man aber niemandem anbieten wegen der Sicherheit! 🙂

Ich werd euch vermissen.

ehrenloses Team

Familie Tinder

Auf ein Wiedersehen in Hamburg 🙂

 

Und so schlißt sich das Kapitel Koh Phi Phi für mich und mein Weg nach Koh Lanta stand am Folgetag an.

Aufbruchstimmung

Alles weitere im nächsten Bericht „crumbs-to-go“ diesmal auf „Koh Lanta“.

greets Christian