Koh Yao Yai

5.Tag

An diesem Tag ging es wie im letzten Bericht erwähnt von Phuket mit der Autofähre nach Koh Yao Yai.

Für 140baht kann man nicht meckern – und man fühlt sich auch nich übern Tisch gezogen.

Buchungsapp für Taxis alá Uber gibt es hier Grab.

Titanic auf Kurs

Nach dem vollen Touriebrett aus Phuket wollte ich eine etwas ruhigere Ecke erleben, entspannt mit wenig Verkehr und etwas ursprünglicherem Leben als PingPong-Show und Leuchtreklamen.

reichhaltiges Frühstück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über diverse Portale nach einer passenden Unterkunft gesucht – diesmal kein Hostel.

Über spezielle Angebote lässt sich da sicher was finden, es ist ja Nebensaison.

Nicht lange und ich bin auf das Thiw Son Beach Resort gestoßen, was sich als Glücksgriff erwiesen hat. Nicht nur wegen der Unterkunft – später mehr dazu.

Etwas weit im Norden, aber dafür ruhig und abgelegen. Top Bewertungen… check!

Für die Suche nach Unterkünften kann ich wärmstens Agoda empfehlen.

Ich schweife ab… zurück zum Reisetagebuch… wo war ich?

Am Pier angekommen versuchte der extrem freundliche Taxifahrer mein Backpack aus dem Kofferraum zu hieven. Er hat es relativ schnell bereut, hat es doch mehr Gewicht als der Taxifahrer selbst (18Kg).

Ticketschalter geortet, also los gehts… dachte ich. Träge wie ein Schildkröte mit dem Backpack auf dem Rücken hatte ich gegen die vier mit Roller bewaffneten Mädels das Nachsehen.

Natürlich „Germans“ – diese „Germans“ sind wirklich überall, ähnlich wie Chinesen.

Dabei sind wir doch viel weniger…

Da man als Mann gegen eine Frau schon argumentativ keine Chance hat, ließ ich den vier Damen den Vortritt.

Natürlich habe ich mich nicht geoutet, ich finde es ganz interessant wenn Menschen in ihrer Sprache sprechen und nicht merken wenn andere Personen alles verstehen können.

Klingt gemein, ist aber so. =)

Nachdem ich mein Ticket gelöst hatte, war noch etwas Zeit für eine Besichtigung des Piers.

Ein wundervolles architektonisches Stück – muss eine moderne Kunstart sein.

kunstvoller Pier

Leinen los!

Also, rauf auf den Kutter und mit einer steifen Brise immer Richtung Koh Yao Yai. Harrrrrrr!

Raus aufs Sonnendeck und das tolle Wetter genießen – Blick in die Ferne schweifen lassen und sich fühlen wie Captain Hook oder Columbus persönlich. Harrrrrr!

Ich bin der König der Weltmeere!

Ganz ruhig… du bist nur ein Tourie auf einer Autofähre. Kein Grund zur Panik.

Nach 1,5h Überfahrt am Pier angekommen. Mein Seesack gepackt und zurück aufs Festland zu den Landratten.

Kar, da warten bereits diese Pickups zum Transport an die Unterkünfte. Leider nur eins… also Monopolstellung – schlechte Basis für Verhandlungen.

Trotzdem, man ist ja Schwabe…

Nach 5min Verhandlungen musste ich anerkennen das der nette Fahrer eindeutig den Längeren hat, also Hebel…

Mit auf den verkehrstauglichen Pickup gesellten sich eine Thai-Dame mit ihrem australischen Lebensabschnittsgefährten. Ich würde sagen so mein Alter, also so wie ich aussehe – nicht wie es im Ausweis steht.

Nette Unterhaltung auf der Fahrt gehabt, der Australier sah etwas zerfleddert aus. Rollerunfall mit einigen Schürfwunden. Hier in Thailand nennt man das Insel-Tattoos, je nach Insel bekommen die Schürfungen dann ihre Namen. Seltsamer Trend – muss ich nicht haben.

Nach einer Gratistour einmal quer über das Eiland sind wir dann am Resort angekommen. Und ich war gleich beeindruckt. Schöner Bungalow mit Klima, Infinity-Pool, privater Strand und kein Mensch da.

Doppelbett

Freundlicher Empfang – Eincheckbürokratie erledigt und siehe da… die vier Rollerdamen vom Pier standen auf einmal in meinem Resort. =)

Kurzes freundliches „Hi“ – man will sich ja immer noch nicht outen.

Bungalow bezogen, ab an den Pool und entspannen. Was ein Leben…

wundervolle Aussicht

So nach und nach trafen dann auch meine Mitbewohner ein. Dauerte so ca. 30min bis die Frage aufkam wo ich denn eigentlich herkomme – da musste ich mich outen.

Üblicher Smalltalk, aber schnell gemerkt – lustige entspannte Truppe, das hat Potential.

Nach einem entspannten Pooltag war es Zeit für figurerweiternde Maßnahmen und etwas Erkundungstour über die überschaubare Insel.

Ein sehr freundlicher Zug, mir wurde ein fahrbarer Untersatz von den neuen Bekannten angeboten. Nimmt man gerne an, man ist ja Schwabe und Geschenke ablehnen soll man ja nicht.

Spass bei Seite – ich fand es persönlich einen sehr netten & sozialen Zug. *thumbs up*

Wattwanderung

Rauf auf die Scooter und ab Richtung Norden – da gibt es ein paar schöne Ecken zu sehen.

Mr. Crabs

Ebbe und Sonnenuntergang

 

Erdkunde macht hungrig – also ins Lokal unseres Vertrauens. Muslimisch angehauchte Küche – fantastisches Essen.

Bei der Bestellung die Augen größer als der Magen – kennt man.

Da war doch noch was mit einer „doppelten Bestuhlung“ – Anwesende wissen was gemeint ist 🙂

Nach einer ausgiebigen und äusserst vorzüglichen Mahlzeit ging es in der Dunkelheit zurück zum Resort. Kurzerhand noch auf dem Weg etwas Schlummertrunk besorgt und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

Es wurde Abend und es wurde Morgen:

 

6.Tag

Das Resort war bekannt für sein tolles Frühstück. Beginn 8:00Uhr.

Aus Futterneid wurde am Vorabend bereits die Zeit für den Treffpunkt definiert… 7:55Uhr am Buffet. Erinnerte mich an die Reservierung der Liegen am Strand mit einem Handtuch.

Frau „Frech“ fehlt leider wegen halten der Kamera

Für den Nachmittag hatten sich noch 3 weitere Damen als Verstärkung angekündigt.

Also wenn ich bisher Glückstage hatte, musste das mein Glückswochenende sein.

Nach ausgiebigem & anstrengendem Frühstück war klar, erstmal am Pool erholen.

Nachdem die Nachhut eingetroffen und eingecheckt hatte, wurde sich erstmal am Pool erholt.

Lagebesprechung –> Rollertour Richtung Süden. Strände entdecken. Abstimmung gabs keine, hatte eh keine Chance =)

Wieder das nette Bikesharing und ab in den Süden. Einziger Mann = Navigator.

Nach ein paar Ausflügen abseits der Piste aus Unvermögen des Navigators, kamen wir dann auch an einem wunderschönen Strand an.

Ein netter thailändischer Geschäftsmann begrüßte uns freundlich.

Leider waren die Preise in seinem Beach-Restaurant etwas überzogen, so bevorzugten wir unsere Picknick-Reserven zu verzehren.

Etwas weiter entfernt war ein abgelegenes Strandstück, etwas schwieriger zu erreichen über Stock und Stein – aber allemal wert.

lonely beach

Und an dieser Stelle kommen wir auf das Glückswochenende zurück…

 

Wie Damen am Strand halt so sind, ergab sich eine Photosession und ich war live dabei.

Natürlich habe ich wie immer meine unverzichtbare Sonos-Box dabei um für etwas Stimmung zu sorgen…

Was ist das passenste Lied für eine Photosession? Richtig….

„Joe Cocker – You can leave your hat on“

no comment =)

Irgendwie scheine ich doch gutes Karma zu haben.

So eine Session macht natürlich hungrig und am Horizont brauten sich bereits einige Wolken zusammen, also mit kurzem Stopover beim Hotel weiter Richtung Restaurant.

Ein sehr nettes Ehepaar führt das offene Restaurant – eindeutig hat sie die Hosen an.

Wie immer ein vorzügliches Abendmahl und als Abschiedsgeschenk gab es eine Runde köstliche Runde Thai-iced-Tea.

Einwand: diesmal traf mich die Doppelbestuhlung. Liegt wohl am Alter.

Sonnenuntergang im Norden von Koh Yao Yai

Nach einer herzlichen Verabschiedung ging es zurück Richtung Hotel.

Bei Cocktails & Bier wurde der Tag gemütlich abgeschlossen.

 

Es wurde Abend und es wurde Morgen:

 

7.Tag

Mit leichtem Kater ging es erneut zum Frühstück pünktlich um 7:55Uhr.

Unter den Angestellten hatte der Tisch wohl bereits den Spitznamen „Eierbande“ erhalten – nicht nur, weil exzessiv gegackert wurde, sondern auch ausgiebig Omlette und ScrambledEgg in den hungriegen Schlunden verschwand.

Leider mutierte dieser Tag zum RainyDay. Anstatt weiter die Insel zu erkunden, wurden wir ans Resort gefesselt. Halb so wild, ist ja trotzdem eine schöne Ecke.

Nun fand ich auch etwas Zeit mich mit dem Blog zu beschäftigen, in meinem Alter tut man sich ja auch etwas schwerer mit den neuen Medien – dieses Internetz…

Ein Teil der Crew musst leider an diesem Tag abreisen, das harte Studentenleben holt einen auch in Thailand ein.

traumhafte Aussicht am Pool

Die Regenzeit machte ihrem Namen alle Ehre, es schüttete wie aus „Kübel“. =)

Dieses ständige Regengeräusch macht einen durstig, kurzer Blick auf die Uhr – es ist ja schon nach 12Uhr… richtige Zeit für ein kühles Chang Bier.

Und so verbrachten wir den Tag unter Palmendächern im Resort, mit einigen kurzen Poolgängen.

Mit Musik, Bier und unterhaltsamen Gesprächen ist das Regenwetter auch nur halb so wild.

Früher nutzte man Regenwetter für Gesellschaftsspiele in Hardware, heute lädt man sich diverse Spiele einfach über dieses Internetz runter – verrückt!

weibliche Cocktails

Kleiner Tipp: „never have I ever“ à kein Spiel für introvertierte / nüchterne Menschen.

Wenn ich mich recht entsinne war die letzte Poolsession gegen 2:30Uhr dann vorbei.

 

An dieser Stelle muss ich ganz dringend noch Stichworte erwähnen:

  • Leberkuchen
  • Fortpflanzungsdokumentation
  • Joghurt
  • FamilyMart mit Roller
  • Toni & das Messer

mein bester Freund in harten Zeiten

Ab ins Bett, am nächsten Tag wartet auf mich der Transfer Richtung Koh Pih Pih.

Es wurde Abend es wurde Morgen:

 

8.Tag

Wie immer 7:55Uhr am Buffet wurde sich dann für den Tag gestärkt.

Ich packte meine sieben Sachen und startete mit dem Shuttle Richtung Pier.

Shuttlebus

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an den „Kegelclub Phuket University“

Auch diese Tage mit euch werde ich in guter Erinnerung behalten, es hat mir sehr viel Spass mit euch gemacht =)

Verabschiedung mit LaOla-Welle – ich war sprachlos.

Wie es weiter geht auf meinem Weg nach Koh Phi Phi erfahrt ihr in der nächsten spannenden Folge crumbs-to-go.de – „Koh Phi Phi“

 

 

greets Christian